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Stimmungsbild: Konjunkturelle Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Bauwirtschaft

07.04.2020

Die weltweite Zunahme an Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, hat teils dramatische Auswirkungen auf verschiedene Teile der deutschen Wirtschaft. Bei einem Großteil der Bauunternehmen laufen die Baustellen wiederum noch weitgehend im Normalbetrieb - Baustellen wurden bislang nur vereinzelt stillgelegt.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) geht aktuell davon aus, dass die Hauptgefahr für die deutsche Baukonjunktur im laufenden Jahr vermutlich nicht(!) in einem deutlichen Nachfragerückgang besteht. Als Risiko wird eher angesehen, dass die Produktion gebremst werde durch

  • Probleme bei den Baustoff- und Baumaterialzulieferern,
  • Erkrankungen in den Belegschaften oder durch
  • behördliche Maßnahmen.

Eine konkrete Prognose sei derzeit laut HDB nicht möglich. Eine erste vorsichtige „Trendaussage“ ist, dass der Verband mit einer Stagnation des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahr rechnet, ein reales Wachstum also außer Reichweite liegt.

Belastbare Daten erst zur Jahresmitte verfügbar

Aus Sicht der Bauindustrie ist zum jetzigen Zeitpunkt eine realistische Umsatzprognose für 2020 nur sehr eingeschränkt möglich. Die Januarwerte zu Auftragseingang und Umsatz im Bauhauptgewerbe waren mit zweistelligen nominalen Zuwachsraten noch ausgesprochen positiv. Für den Februar wird eine ähnliche Entwicklung erwartet. Die März-Werte, bei denen sich die Epidemie eventuell schon bemerkbar macht, werden aber erst Ende Mai vorliegen. Bis dahin ist der HDB auf die Einschätzungen der Lage und Erwartungen aus Reihen der Baufirmen angewiesen. Wenn sich das dort aufgezeigte Stimmungsbild bestätigt, wird sich auch die Bauwirtschaft vom aktuellen Abwärtstrend in der Wirtschaft nicht gänzlich abkoppeln können. Zumindest temporär ist mit einem Produktionsrückgang zu rechnen.

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